Gewässerschutz und Vielfalt im Graben Ebersbrunn

Mit vielen Freiwilligen wurden über 1.000 klimafitte Bäume und Sträucher entlang des Ebersbrunner Grabens gepflanzt.

© Sträucher, Windräder im Hintergrund
Die unterschiedlichen Sträucher bieten in Zukunft Nahrung und Verstecke für Insekten und andere Tiere.
  • Zusammenfassung: Entlang der Bachzeile des Ebersbrunner Grabens wurden 120 heimische Bäume (Vogel­kirsche, Feld­ahorn, Wild­apfel, Baum­hasel, Schwarz­erle, Eber­esche, Winter­linde, Stein­weichsel, Birke, Schwarz­nuss) und 900 Sträucher (Gelber Hart­riegel, wolliger Schnee­ball, Schlehe, Kriecherl, Felsenbirne, Liguster, Holunder) auf einer Länge von 1.300 Metern gepflanzt.
  • Ziel: Beschattung und Kühlung des Gewässers durch klimafitte Gehölzen entlang der Bachzeile, Verbesserung der Wasserqualität, Förderung der Artenvielfalt durch Lebens­raums­aufwertung
  • Ort: Niederleis, Ebersbrunner Graben
  • Projektlaufzeit: 3.9.2024 bis 25.10.2024
  • Kosten: ca. € 4.300,-
  • Finanzierung: 50% Finanzierung durch Taschlbach-Wasserverband, 50% Finanzierung durch KLAR! Fördermaßnahme „Expansion der klimafitten Grünräume“
  • Beteiligte: Beratung für klimafitte Gehölze durch Roman Rebler, BA (Dachverband Marchfeld-Weinviertel, Vereinigte Wasserverbände) und Ferdinand Eder „BFZ-Forstgarten Hagenberg“ (Lieferant)

Von September bis Oktober 2024 haben mehrere Freiwillige klimafitte Gehölze im Ebersbrunner Graben in Niederleis gepflanzt. Durch die Beschattung des Fließgewässers erwärmt sich das Wasser im Sommer nicht so stark und der Uferbereich ist geschützt – ein erster Schritt zu einer naturnahen Gestaltung. Diese Maßnahme dient außerdem der Kühlung der Umgebung und bietet gleichzeitig wertvolle Lebensräume für Insekten und Kleintiere.

Heimische Gehölze verbessern fördern Biodiversität und schützen Gewässer

Entlang der rund 1.300 Meter langen Strecke wurden insgesamt etwa 120 heimische Bäume gepflanzt. Zum Einsatz kamen klimafitte Arten wie Vogel­kirsche, Feld­ahorn, Wild­apfel, Baum­hasel, Schwarz­erle und Winter­linde. Ergänzt wurden sie durch rund 900 Sträucher, darunter Gelber Hart­riegel, Schlehe, Felsen­birne und Holunder.

Die vielfältige Bepflanzung stärkt die Biodiversität, schützt die Umgebung vor Wind und Erosion und verbessert das Mikroklima. Gleichzeitig spenden die neuen Bäume Schatten, kühlen die Umgebung und tragen zum Schutz des Gewässers bei. Darüber hinaus erhöht die Begrünung die Aufenthaltsqualität entlang des Weges.

© Hecken erfüllen viele verschiedene Funktionen
Eine Hecke erbringt viele verschiedene Leistungen für Mensch, Tier und Umwelt.

Gemeinsam für Gewässerschutz und Klimaanpassung

Die Pflanzaktion entstand in Zusammenarbeit mit dem Natur­park Leiser Berge und der KLAR! Leiser Berge. Fachlich begleitet wurde sie von Roman Rebler, BA. Tatkräftige Unterstützung leisteten Freiwillige, die Jagd­gesellschaft Niederleis sowie Mitarbeitende des Taschlbach-Wasserverbands. Gemeinsam setzten sie die Maßnahme erfolgreich um.

Die Gesamtkosten von rund 4.300 Euro trugen der Taschlbach-Wasserverband und die KLAR!-Förderung im Rahmen der Maßnahme „Expansion der klimafitten Grünräume“ zu gleichen Teilen. Die Gehölze lieferte der BFZ-Forstgarten Hagenberg.

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